Die Enttäuschung über die Niederlage gegen Sonthofen und dem Aus für eine evtl. Halbfinalteilnahme war den Peißenberger Spielern und auch den Trainern unübersehbar ins Gesicht geschrieben. Auch die Verantwortlichen hatten noch gehofft dass vielleicht das Wunder einer Halbfinalteilnahme zu schaffen sei und mit einem Sieg gegen Sonthofen hätte man noch die Chance waren können. Aber es hat halt nicht sein sollen.
Im Heimspiel gegen Sonthofen boten die Mannen von Trainer Meciar durchaus eine ansprechende Leistung und auch die Zuschauer kamen in dem zuweilen sehr intensiven Spiel, auf ihre Kosten. Vor allem kämpferisch überzeugten die Eishackler. Es fehlte halt das letzte Quäntchen Glück und die Konzentration in den Überzahlspielen damit man die clever spielenden Bulls und deren hervorragenden Torwart bezwingen konnte. Die Sonthofener nutzten einfach ihre Chancen besser aus und haben verdient gewonnen.
Dennoch muss man der Mannschaft auch ein großes Kompliment aussprechen. Wie auch im Sonthofen-Spiel haben sie in dieser Saison zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und zusammen mit dem Trainer das Maximale in dieser Saison erreicht. Ziel war ja die Platzierung unter den ersten acht der Bayernliga und dieses Ziel wurde bereits 2 Spiele vor Ende der Vorrunde erreicht was beileibe nicht selbstverständlich war, wenn man an den Anfang der Saison zurück denkt. Die Eishackler kämpften sich vom 14.Platz in einer wahnsinnigen Aufholjagd zurück in die Play-Off Plätze. Drei Monate lang war eigentlich jedes Spiel ein Endspiel. Nie gab es mal einen Spieltag an dem man nicht auf Teufel heraus gewinnen musste. Drei Monate lang war Eishockey-Krieg, die Mannschaft hat sich tapfer geschlagen und die Peißenberger Eishockeyfahne gegen die teilweise sehr hochkarätigen Teams in der Bayernliga hoch gehalten.
Jetzt ist Frieden und am Freitag kommen die Bayreuther noch mal nach Peißenberg. Die Wagnerstädter stehen bereits fest im Halbfinale und die Eishackler möchten am Freitag ihren Peißenberger Fans noch ein schönes Heim-Abschiedsspiel liefern. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass Max Barth, der ja eine sehr zweifelhafte bis unberechtigte Spieldauerdisziplinarstrafe kassierte, an diesem Saisonabschlussspiel nicht teilnehmen kann. Es wäre natürlich schön, wenn noch mal viele Fans am Freitag um 19.30 Uhr zu diesem Saisonabschluss in die Eishalle Peißenberg kommen würden. Die Mannschaft und der Trainer Stanislav Meciar hätten es in jedem Fall verdient.




